WWW.SHROUDEATER.COM - The Nachzehrer of Wittenberg - GERMANY

Vampires Germany

Back to Main Menu



Ackenhausen
Ahrensburg
Alfeld
Auras
Brotterode
Clausnitz
Diesdorf
Dittersbach
Eberdingen-Hochdorf
Erzgebirge
Gelnhausen
Göda
Gottorf
Grimma
Halle (Saale)
Harsefeld (1)
Harsefeld (2)
Heidelberg
Heiligenrode
Helsa
Hermsdorf
Holscha
Jüterbog
Katschow
Kerkow
Kiekebusch
Lausitz
Matzen
Merseburg
Mockersdorf
Nienstade
Oldendorf
Oschatz
Pinnow
Prenzlau
Rostock-Gehlsdorf
Sangerhausen
Schmalkalden
Skadow
Urloffen
Wendland
Weyler
Wissmar
Wittenberg
Zechau



Back to Main Menu


The Source:

Martin Luther:
"Colloquia oder Christliche Nutzliche Tischreden Doctoris Martini Lutheri so er in vielen Jaren gegen gelehrten Leuten und frembden Gesten und seinen Tischgenossen nach den Heuptstücken unserer Christlichen Lehre gehalten"
Leipzig, 1580

The Case

"Wunderbarliche Historia von einem Teuffel der die Leute betrog und erwürgete"

"Es schreib ein Pfarherr M.Georgen Rörer gen Wittenberg wie ein Weib auff einem Dorffe gestorben were und nu wie sie begraben were fresse sie sich selbst im Grabe. Darumb weren schier alle Menschen im selben Dorff gestorben. Und bat er wolte D.Mart.Lut. fragen was er dazu riehte. Der sprach: das ist des Teuffels betriegerey und bosheit. Wenn sie es nicht gleubeten so schadete es inen nicht und hieltens gewiss für nicht anderes denn für des Teuffels Gespenst. Aber weil sie so Abergleubisch weren so stürben sie nur immerdar je mehr dahin. Nu wenn man solches wüste solt man die Leute nicht so freuentlich ins Grab werffen sondern sagen: Da friss Teuffel, da hastu gefaltens, du betreuget uns nicht.

Und sprach D.Mart.Luth weiter: Der Teuffel wil kurtzumb gefurcht, geehret und angebete sein wie Gott. Es ist ein sehr hefftiger stoltzer Geist, Kan nicht leiden das man ihn wil verachten. Also befahl ich auch, sprach D.Mart., man solt dem Pfarherrn wider schreiben das sie es gewiss solten dafür halten und gleuben. Es were kein Seele sonder were der Teufel selbst. Darum solten sie in die Kirche zusammen gehen un Gott bitten er wolte inen ire Sünde vergeben umb Christus willen, und dem Teufel wehren."

I will try to give you the most important bits and pieces:

"Miraculous Story of a Devil who cheated the people and strangled them"

A preacher called Georg Rörer wrote to Luther that a woman had died in his village Now that she had been buried she was eating herself in the grave and as a result of that almost everyone in the village had died. He asked Luther for advice. So Luther said: It is the deceit and evil of the Devil. If you did not believe in it, it would not harm you and you would see that it is just the Devil. But because you are so superstitious more and more people died.

The Date:

Pfarherr Georg Rörer's own wife died of the plague in, Wittenberg, in the year of 1527. So 1527 would seem to be the year for this case.

The Place:

Wittenberg can be found about halway between Berlin and Leipzig. It seems logical that the village must have been close to Wittenberg. So until we find more accurate information we will list this under Wittenberg.

Possible Follow-Up:

Nowadays there are plenty of books to be found online. So it should not be too hard for you to download a copy of Martin Luther's "Tischreden" somewhere.

© 2014 by Rob Brautigam - NL - Last changed October 2014

 - Back to Top -