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The Source:

Karl Falkenstein:
"Volksglaube und Volkssitten"
in: "Ost und West - Blätter für Kunst, Literatur und geselliges Leben"
Verlag Johann Spurny, Prag, 1839

The Case:

"Aber selbst unser Jahrhundert ist nicht arm an ähnlichen Beispielen. So erzählt der gelehrte Pole T. Czacki: Im Jahre 1826, als ich mich in dem Städtchen Slup am Fuße des kahlen oder Heiligenkreuz-Berges aufhielt, erschoß sich in diesem Städtchen einige Tage vor meiner Ankunft ein junger Mensch. Lange Zeit lag sein Leichnam unbegraben, weil die Einwohner nicht zulassen wollten, daß er auf dem Stadtgebiete verscharrt würde, indem sie sich vor dem Vampyr fürchteten. nach langem Bedenken begrub man ihn in einem abgelegene Thale. In kurzer Zeit stand der Jüngling als Vampyr wieder auf, und erfüllte die Stadt und die ganze Umgebung mit Schrecken. Jede Nacht, erzählte man, stehe er auf und falle sowohl Hirten als Vorübergehende an. Und wunderbar genug fiel dieser Vampyr einst einen starken und handfesten Burschen an, und rang und balgte sich lange Zeit mit ihm. Ich füge hier die Erzählung bei, wie ich sie aus dem eigenen Munde des Siegers gehört: "Es war ein Helle Nacht", erzählte er, "Als ich meine Wache hielt und eben um meine Scheune die Runde machte. Ich blicke so zum Thore hin und sehe, daß es sich von selbst öffnet, und derselbe trat ein, der sich vor einer Woche erschoßen hatte. Auf den ersten Blick erkannte ich ihn; denn er hatte dieselbe rund Mütze, denselben Rock, worin ich ihn nach seinem Tode sah. Kalter Schweiß brach auf meiner Stirne hervor, die Haare standen mir zu Berge, als ich bemerkte, daß er sich mir näherte, die Arme ausgebreitet, wie zu einer freundschaftlicher Umarmung. Ich wollte laut aufschreien, aber die Zunge kehrte sich wie ein Scheit Holz in meinem Munde herum; ich wollte mich bekreuzen, aber ich konnte keine Hand aufheben. Da war mir der Vampyr nahe gekommen und faßte mich um den Leib. In dem Augenblick gab mir die entzetzliche Angst meine Kraft wieder, ich faßte ihn an der Kehle, und wie zwei Hunde, welche wüthend einander die Zähne in den Nacken gehauen, rangen wir eine lange Zeit mit einander. Der Mond verbarg sich hinter Wolken, und es war so finster, daß ich nichts außer den Augen meines Widersachers unterscheiden konnte. Zum Glück krähte so eben der Hahn, ich sah mich nach dem Vampyr um, aber der war verschwunden."

I will give you a short overview of the facts and then limit my further efforts to translating the story of the man who fought with the Vampyre:

In Slup, in 1826, a young man shot himself. After much discussion he was buried somewhere in a valley. But he returned and attacked shepherds and people passing by. This is the story by a young shepherd who was attacked by him:

"It was a clear night while I was on guard and just making my round around my shed. I looked at the gate and saw that it opened just by itself, and the guy came in who had shot himself a week ago. I recognised him at first sight; for he wore the same round cap and the same coat in which I saw him after his death. There was cold sweat on my face and my hair stood on end when I found that he was coming to me, his arms spread wide as for a friendly hug. I wanted to shout out loud, but my tongue twisted around as a piece of wood. I wanted to make the sign of the cross but I could not lift my hand. Then the Vampyre had come near and put its arms around my body. In that moment my horrible fear gave me back my strength. I grabbed him by the throat and like two dogs that have got their teeth in each other's neck we fought for a long time. The moon went behind the clouds and it was so dark that I could only see the eyes of my enemy. Luckily the cock crowed, and when I looked around to see where the Vampyre was, it had disappeared."

The Date:

The event is reported to have taken place in 1826.

The Place:

Supposing that I have found the right place, Slup is now called Slupia. It can be found NorthEast of Krakow and is near, more or less at the foot of the Heiligenkreuz Berg or Góry Swietokrzyskie.

Possible Follow-Up:

Go check out Falkenstein's series of articles in the "Ost und West" magazine. Apart from other material about vampires, there are further clues in there for you to follow up upon.

© 2012 by Rob Brautigam - NL - Last changed 18 February 2012

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