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The Source:

Gottlieb Leberecht Lorek:
"Zur Charakteristik der Kassuben am LebaStrome" (1820/21)
in: Klaus-Dieter Kreplin (ed.): "Über Kaschuben - Ein Reader", 2001


The Case:

"Eine Büdnerfrau aus dem hier eingepfarrten Dorf Poblotz fühlte, nach dem Tode ihres dreijährigen, am Scharlach verstorbenen Söhnleins, große Unruhe, und klagte, daß ihr das Kind beständig vor Augen stehe. Der geängstigte Ehemann schickte, auf Anrathen kluger Leute, zu einer Wahrsagerinn in ein benachbartes Dorf, welche den Orakelspruch vernehmen ließ, daß das Kind zu denen gehören möchte, die mit dem vorerwähnten Mützchen geboren worden. Es sey im Grabe aufgelebt, zehre an sich, und man solle es aufgraben und ihm Bescheid thun, und - die Mutter werde ihre Ruhe wiedererlangen. Nun wird die ganze Verwandtschaft allamirt; die Weiber laufen zusammen und setzen der kranken Frau und ihrem trostlosen Ehemann zu, das Kind aufgraben zu lassen, um sich von der Wahrheit zu überzeugen und ein allgemeines Unglück für sie und die ganze kleine Kirchen-Gemeine, die ringsum die Kirchenglocke hören könne, zu verhüten. Es werden Boten abeschickt, die das Kind hier am gemeinschaftlichen Todten-Acker am Kirchdorfe, ohne Anzeige bei der Gutsherrschaft oder dem Prediger, aufgraben und untersuchen mußten. Sie fanden es aber unversehrt und so wie man es in den Sarg gelegt hatte, daher die denn auch die furchbare Operation des Halsabstechens mit ihm nicht vornahmen, sondern ihm ein, der Mutter gehöriges kurzes Umhänge-Lacken umschlungen. Dieses hatte sie ihnen mitgegeben, damit es von ihr auch was hätte und ruhig liegen bliebe, sie aber selbst desto eher Ruhe erlangen möchte, weil sie ihm nichts von dem Ihrigen, sondern nur ein ihr geschenktes Todtenhemde in den Sarg mitgegeben hätte."

I will give you the main facts:

A woman, whose 3-year-old son had recently died, was constantly haunted by the image of her child. A fortune-teller was asked for advice and said that the child had been born with a caul and should be dug up and 'taken care of'. So, without the knowledge of the clergy or the authorities, the child's grave was opened. But it looked quite normal, and instead of chopping the head off they wrapped it up in a cloth that belonged to its mother and reburied it.

The Date:

Lorek tells us that this happened "zu Anfang dieses Jahres", at the beginning of this year. Which puts the case around 1820 when his book was published.

The Place:

Poblotz is now called Poblocie and can be found to the SouthEast of Lauenburg which is now called Lebork.

Personal Remarks:

Please note the difference with other cases. Most of the time the corpse being in a well-preserved condition is taken as a sign of vampirism. Here it is just the other way around. Instead of removing objects that belonged to others, the mother's shawl is put into the coffin, to keep the dead child at peace.

Possible Follow-Up:

Obviously it would be best to try and find Gottlieb Leberecht Lorek's "Zur Charakteristik der Kassuben am LebaStrome". But Mr. Kreplin's interesting Reader will probably be easier to find.

© 2012 by Rob Brautigam - NL - Last changed March 2012

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