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The Source:

Karl Haupt:
"Sagenbuch der Lausitz"
Verlag von Wilhelm Engelmann, Leipzig, 1862

The Case:

DIE PILWEISEN ZU LAUBAN.

"In Lauban lebte um's Jahr 1567 ein Maler, Hans genannt. Er wohnte in der Fleischergasse neben Urban Zeidler's Badehause. Dieser Mann und sein Weib sind vor den Rath gefordert und beschuldigt worden daß sie Pilweisen wären. Man hat sie deshalb peinlich befragt (d.h. gefoltert), sie aber haben sich beide hoch verschworen und gesagt, so es wahr wäre, möchte Gott ein Zeichen an ihnen thun. Bin ich ein Pilweis, so will ich erblinden, sagte der Mann; bin ich ein Pilweis so will ich erlahmen, sagte die Frau. Da hat man ihnen geglaubt und sie freigelassen.

Es hat aber nicht lange gedauert, da ist die Frau am rechten Schenkel erlahmt, und bald darauf ist der Mann am rechten Auge erblindet. Die Frau hat nicht mehr lange gelebt und ist ohne Sang und Klang begraben worden. Und wie der Todtengräber sie hinausgetragen hat, da ist ein schwarzer Bock hinter dem Sarge hergegangen und hat gemeckert, die Leiche aber hat im Sarge mit den Lippen geschmatzt. Da hat der Todtengräber den Sarg vor dem Grabe aufgemacht und ihr einen Stein und einen Pfennig in's Maul gegeben, und den Sarg wieder zugemacht und begraben. Als der Bürgermeister die Sache erfahren, ist er sehr übel zufrieden gewesen. Der Todtengräber aber hat gesagt, daß es bei ihm nichts Neues wäre; sie würde nun schon das Maul halten."

I have taken the trouble to give you Haupt's original story, so I will limit my further efforts to translating the most relevant bits:

In 1567, in Lauban, a man and his wife were accused of being "Pilweisen", which appears to be some kind of witch or sorcerer. They were both tortured, swore they were innocent, and asked God to lame and blind them if it was not so. The judges believed in their innocence and let them go. Shortly after, the woman became paralysed on her right leg, and the man got blind on his right eye. The woman soon died and was buried without any ceremony. The undertaker had noticed that within the coffin the woman had moved her lips. So he reopened the grave and put a stone and a coin inside the dead woman's mouth.

The Date:

We have been given a date: 1567

The Place:

Lauban has been renamed to Luban. It can be found in SouthWest Poland, not far from the borders to Germany and the Czech Republic.

Possible Follow-Up:

Karl Haupt (in his book) gives us further sources we could try to find back. And of course you can try to find out what "Pilweisen" are and what they are about.

© 2012 by Rob Brautigam - NL - Last changed January 2012

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