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The Sources:

Christian Gotthold Wilisch:
"Kirchen-Historie der Stadt Freyberg und der in dasige Superintendur eingepfarrten Städte und Dörfer, samt den Lebens-Beschreibungen der dasigen allermeisten ehemaligen und ietzigen Superintendenten und Prediger wie auch einem besondern Codice Diplomatico Freibergensi und zweyfachen Register"
Leipzig, 1737

Andreas Möller:
"Theatrum Freibergense Chronicum - beschreibung der alten löblichen BergthauptStadt"
Freybergt, 1653

The Case

"Als An. 1552 (in Hermsdorff) ein allgemeines Sterben sich ereignete, so wolte man das so genannte Schmatzen der todten Cörper in den Gräbern angemercket haben, so dass die todten Cörper in Gräbern angefangen, sich untereinander selbst zu fressen, und das Herz abzunagen, wie das gemeine Volck geglaubt, und hat man den Todten die Köpffe abgestossen, abgehauen, oder sie gantz verbrannt, um diesem Ubel zu steuren. Eben dergleichen soll An. 1546 zu Clausnitz, und An. 1551 zu Diettersbach geschehen seyn."

When in the year of 1552 (and Wilish is talking about Hermsdorf here) people were dying all over town, it seems that people noticed the so-called chewing sounds of the dead bodies in the graves. And it was thought that the dead corpses in the graves had started to eat themselves and chew at their hearts, as the ordinary people believe, and they did chop off the heads of the dead or even burnt them completely to stop this evil. The same is supposed to have happened in Clausnitz in the year of 1546, and in Diettersbach in the year of 1551.

And then I found that Andreas Möller also mentions these cases:

"Im Octobri hat die Pestseuche starck angefangen zu wüten, also dass in die achtzehnhundert Personen bei der Stadt noch dieses Jahr gestorben. ...
Auff den Dörffern umb die Stadt hat die Seuche gleichsfals überall grassiret, wie den in einem alten Fraws ensteiniches Verzeichnus zu befinden, dass zu Hermsdorff, Clausnitz, Dittersbach und anderer Orten viel Volck inficiret worden and und gestorben, also dass der Satan die gemeine Leute endlichen bethöret und überredet als wenn die toden Cörper in Gräbern anfiengen zu fressen und einer den andern nachholete, gestalt auch etliche so auf dem Gräbern gestanden, für gegeben, dass sie eigentlich gehöre wie die Toden unter der Erden schmatzeten. Deswegen man letzlichen den Verstorbenen die Köpffe mit einem Grabescheit abgestossen und dadurch vermeinet ferner unheil und sterben fürzukommen, welches aber wenig geholffen denn die Pest aus straffe Gottes hefftiger überhand hierauff genommen, das etliche Dörffer fast gar sollen ausgestorben seyn. Von diesem Spiel des Teufels und dem fressen der Toden in Gräbern findet man mehr exempla in tract. Kornmanni de miraculis mortuorum part.7.c.64. und beym Hercule Saxonia libr. de plica c11."

It is more or less the same story, so I am not going translate it.

The Date:

We have been given the year of 1546.

The Place:

Clausnitz can be found somewhat to the South-West of Dresden, close to the Czech border.

Possible Follow-Up:

It did not take me long to find and download a copy of Christian Gotthold Wilisch's "Kirchen-Historie der Stadt Freyberg". So I guess it should not be too hard for anyone.

© 2014 by Rob Brautigam - NL - Last changed December 2014

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